Hüttenleben seit über 150 Jahren

Das Gepatschhaus wurde 1873 als erste Alpenvereinshütte des Deutschen Alpenvereins in Österreich erbaut. In den Jahren 1892, 1911 und 1958 wurde das Haus erweitert und 2005 teilweise renoviert. Im Jahr 2024/25 folgte eine Generalsanierung und und die Ausstattung für einen modernen Ganzjahresbetrieb.

Modern und historisch zugleich

Der westliche Zubau wurde neu errichtet. Hier befinden sich nun im Erdgeschoss neue Toilettenanlagen mit einem barrierefreien WC, ein Trockenraum und ein großer Seminarraum mit Leinwand und Beamer. Im Obergeschoss sind sechs neue Zimmer entstanden. Die Küche wurde modernisiert, die Gästestube mit Holzvertäfelungen und alten Holzdielen wurde originalgetreu restauriert und durch eine Fußbodenheizung winterfest gemacht. Auch der wunderschöne Kachelofen von 1912 wurde nachgebaut. Im neuen Kellergeschoss unter der Terrasse befindet sich die Wasser- und Elektrotechnik der neuen Heizungsanlage mit zwei Wärmepumpen, an die neun Geothermiebohrungen von jeweils rund 170 Meter Tiefe angeschlossen sind. Trotz der umfassenden Modernisierung hat das Gepatschhaus seinen historischen Hüttencharme beibehalten.

Seit 2013 unter Denkmalschutz

Direkt neben dem Gepatschhaus befindet sich die Kapelle Maria Schnee, die 1895 eingeweiht wurde. Das Gepatschhaus und die Kapelle stehen seit 2013 unter Denkmalschutz.